Herstellungsprozess

AgaveTequila ist ein Brand, der ausschließlich aus einer Pflanze hergestellt wird, der blauen Weber-Agave. Er darf nur in Mexiko produziert werden, und zwar in fünf dafür ausgewiesenen Regionen: im Staat Jalisco, sowie in bestimmten Ortschaften der Staaten Nayarit, Tamaulipas, Michoacán und den Guanajuato.

Destillate, die nach dem gleichen Verfahren außerhalb der zugelassenen Ortschaften hergestellt werden, müssen sich Mezcal (meist mit Wurm) nennen, entsprechend dem Oberbegriff für die gesamten Agavendestillate. Die Blaue Agave benötigt ca. 8 bis 12 Jahre bis sie zu ihrer vollen Größe gewachsen ist und vom Jimador geerntet werden kann. Tequila-Fässer

Die Pflanze wird ausgegraben und dann von den spitzen Blättern befreit, so dass nur das Herz übrig bleibt. Die Herzen, auch Pina genannt, wiegen bis zu 170 Pfund. In Stücke geschnitten werden sie dann zum Garen in Ziegel- oder Betonöfen gepackt. Dieser Garvorgang dauert in der Regel zwischen 24 und 36 Stunden. Dabei geben die Herzen das so genannte Honigwasser ab. Wenn der Agave durch anschließendes Auspressen das gesamte Aqua miel entzogen worden ist, kann der darin enthaltene Zucker zu destillierbaren Alkohol vergoren werden.


Man teilt den Tequila in vier Kategorien ein, englische Bezeichnungen gelten für den Export, die spanischen innerhalb Mexikos:

Silver/Blanco: Klarer, transparenter Tequila. Unmittelbar nach der Destillation in Flaschen abgefüllt.

Gold/Joven oder Oro: Eingefärbter Silver/Blanco-Tequila. Die Färbung erfolgt entweder mit Zuckersirup, Eichenholz-Zusätzen oder mit Karamell.

Aged/Reposado: Tequila, der mindestens zwei Monate in Eichenholz-Fässern geruht hat.

Extra-Aged/Añejo: Tequila, der mindestens ein Jahr in Eichenholz-Fässern gelagert wurde. Die Größe der Fässer darf die 600 Liter nicht übersteigen. Der Alkoholgehalt wird ausschließlich mit Wasser reguliert.